Beauftragter für Medizinprodukte-Sicherheit

Es handelt sich um eine zentrale Person in der Gesundheitseinrichtung (i.d.R. aus der Leitungsebene).
Bitte beachten Sie die Teilnahmevoraussetzungen (siehe unten).

Aufgaben:

  • Kontaktperson für Anwender, Behörden, Hersteller, Vertreiber im Zusammenhang mit Meldungen über Risiken von Medizinprodukten sowie bei der Umsetzung der notwendigen korrektiven Maßnahmen
  • Koordinierung der Rückrufmaßnahmen der Hersteller in Gesundheitseinrichtungen
  • Koordinierung interner Prozesse der Gesundheitseinrichtung zur Erfüllung der Melde- und Mitwirkungspflichten der Anwender und Betreiber
  • Förderung der Meldebereitschaft und Unterstützung von Anwendern
  • Förderung der Kommunikation zwischen den Abteilungen und den verschiedenen Fachdisziplinen
  • Mitwirkung in abteilungsübergreifenden Qualitäts- und Sicherheitszirkeln
  • Sicherstellung betroffener Medizinprodukte und Dokumentation
  • Prüfung der Informationen der Bundesoberbehörden oder von Herstellern über Medizinprodukterisiken und gezielte interne Weiterleitung
  • Auswertung der gesammelten Informationen hinsichtlich eines innerbetrieblichen Schulungsbedarfs
  • Unterstützung der Medizinprodukte-Beauftragten und –Verantwortlichen

Inhalte:

  • Einführung in das Medizinprodukterecht
  • Aufgaben eines Beauftragten für Medizinproduktesicherheit
  • Meldewesen und Beobachtungssystem gemäß Medizinprodukte-Sicherheitsplanverordnung (MPSV)
  • Koordinierung interner Prozesse zur Erfüllung der Melde- und Mitwirkungspflichten der Anwender und Betreiber
  • Koordinierung von Rückrufmaßnahmen
  • Fallbeispiele

Zielgruppen:

  • Beauftragte für Medizinproduktesicherheit
  • Medizinprodukte-Verantwortliche (Leitungskräfte)
  • CIRS- und QM-Beauftragte
  • Medizinprodukte-Beauftragte im Rahmen der Fortbildung

Teilnahmevoraussetzungen:

Medizinische, pflegerische oder technische Ausbildung (vgl. Gesetzesentwurf).

Dauer:

8 Unterrichtseinheiten à 45 Min. zzgl. Pausen

Weitere Informationen

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